Swing Nexus, der neue EN C

G0409553 200x200 Swing Nexus, der neue EN CDer brandneue Astral 7-Nachfolger heißt “Swing Nexus”. Der Schirm ist eine komplette Neuentwicklung und der Konstrukteur heißt Michael Nesler. Obwohl alles neu ist, fühlt sich der Nexus immer noch wie ein Swing-Produkt an und macht unglaublich Spaß. Neuheiten wie Profilmorphing, eine bis ins kleinste Detail für jede einzelne Zelle optimierte Segelspannung, ein neues Profil mit dem stabilisierenden Effekt wie die aktuellen Sharknose-Profile, jedoch ohne die leistungsmindernde Stolperkante am Untersegel, 3D-Shaping im Ober- und erstmalig auch im Untersegel, u.v.m.

Der Nexus fliegt sich dementsprechend gut, vermittelt sehr viel Sicherheit und hat auch ein überschaubares Extremflugverhalten. Seine wirklichen Stärken sind ein sehr gutes Steigpotential und seine hohe Klappstabilität im beschleunigten Flug. Wer dann auch noch mit dem adaptiven Profil arbeitet, hat einen XC-Flügel, der richtig Spaß macht und fast alle Ansprüche erfüllt!

Wer leistungsorientiert fliegt, fliegt viel beschleunigt. Insbesondere auf Wettkämpfen ist das so. Dort hat auch die Technik ihren Ursprung, im beschleunigten Zustand nicht die Steuerleinen zur Stabilisierung der Kappe zu benutzen, sondern die hinterste Stammleinenebene.
An den Wettkampfgeräten der verschiedenen Hersteller sind bereits seit längerem entsprechende Steuervorrichtungen an den B- bzw. C-Tragegurten etabliert. Auch an niedriger klassifizierten Geräten sind zunehmend derartige Hilfen zu finden. Sie sind in der Regel als Kugeln oder Schlaufen ausgeführt, die die stabilisierende Anstellwinkeländerung vereinfachen. Der Pilot hat so die Möglichkeit drohende Kappenstörungen (Frontstall) zu verhindern, ohne aus dem Gas gehen zu müssen. Ein signifikanter Steuerinput über die Bremse ist bei Vollgas nicht ratsam, da auf diese Art das Profil zusätzlich destabilisiert wird (Hohlprofil).

Swing hat beim neuen EN-C Schirm Nexus diese Art der Steuerhilfe weiter perfektioniert und den geteilten C-Tragegurt auf Höhe der Leinenschlösser mit einem Verbindungssteg versehen. Durch diese sogenannte C-Bridge ist es einerseits möglich durch kurzes, impulsives Herunterziehen beider C-Tragegurte auf drohende Störungen zu reagieren, oder aber durch feinfühliges, außenbetontes Betätigen der C-Bride Richtungskorrekturen ohne Leistungsverlust vorzunehmen. Zudem, so stellt Konstrukteur Michael Nesler heraus, lässt sich über die C-Bridge die Gleitleistung im beschleunigten Flug erhöhen. Bei zahlreichen Tests hat sich gezeigt, dass durch leichtes herunterziehen der äußeren C-Leine die Gleitzahl um bis zu 0,5 gesteigert werden kann.
Ein weiterer positiver Nebeneffekt der C-Bridge ist, dass sich beim Starthandling die C-Tragegurte nicht in sich verdehen können.

 

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