Dienstag, 29. November 2005
Heute ging es für einen Flug nach Porterville. Entgegen der Wettervorhersage, die beste Bedingungen versprach, hatten wir vor Ort starken Rückenwind und CirrusBewölkung. Kurz entschlossen fuhren wir zu einem traumhaft schön gelegenen Wasserfall, nähe Startplatz, schwimmen. Nach ein paar Stunden, so gegen halbzwei, schon fast auf der Rückreise, warfen wir nochmal einen Blick Richtung Startplatz und siehe da, thermische Ablösen und moderater Westwind, aber immer noch ziehmlich bewölkt. Nicht groß motiviert starteten wir unsere Gleitschirme und beendeten nach eineinhalb Stunden einen wunderschönen, ruhigen Flug über 32 Kilometer, eine echte Überraschung bei der Wetterlage.
Montag, 21. November 2005
Nachdem wir heute die Kap der guten Hoffnung Runde machten und am Strand von Falsebay ein bisschen relaxten, sahen wir am Weg zurueck nach Kapstadt schon die Paragleiter hoch ueber dem Lionshead soaren. Auf diesen Flug haben wir gewartet und eine halbe Stunde spaeter waren wir schon am Start, wo Stef und sein ParaPax Tandemunternehmen gerade seine 40 Tandems (10min Flug a 100 Euro) runterdrueckte. Ich musste aber, nachdem ich keine Change hatte, in mein total verschlissenes M2 reinzukommen, eine Hanglandung machen, peinlich ;( Ein paar Minuten spaeter genossen Armin und ich aber dann doch die gewaltige Aussicht in feinsten Soaringwind hoch ueber Kapstadt. Es war fast schon finster in CampsBay am Landeplatz, als Toni Bender mit seinem Tycoon, der einfach nur hammermaessig aussah landete. Ein super Tag mit einem traumhaften Flug.
Samstag, 19. November 2005
Das Wetter heute am Bewerbstag war auf der Seite der Paragleiter. Fast kein Wind am Morgen bedeutete, dass das Kitesurfen gecancelt wurde. Wie vorher schon klar war, wurde auch nicht vom Tafelberg gestartet, sondern am Signalhill. Von dort aus mussten die Piloten 2,5 km bei fast 30Grad zum Lionshead laufen. Am Start, wo alle Paragleitteilnehmer im Schatten auf dem Funkspruch vom Berglaufziel auf den Startschuss warteten, herrschte lockere Stimmung. Vor allem die Suedafrikaner relaxten Minuten vor der Startfreigabe noch bei einem Cremeeis. Amon war der Erste der starten musste, Wendelin und Knipping liefen fast zugleich los. Stef the Lion vom Intel Team South Africa, hochmotiviert, vergab nach einem super Sprint den 3. Platz fuer die Suedafrikaner bei seinem Flug vom Lionnshead mit einem Startabbruch ausgeloest vom Heli und mit einer kleinen Aussenlandung da er einfach zu lange auf BigEars setzte. Er und sein Team wird uns mit einer WildCard naechstes Jahr in Lienz beim Dollo.man besuchen :). Es gab auch einen Unfall am Start wo ein Pilot negativ drehend in den Felsen aufschlug, leider wissen wir noch nicht was ihm passiert ist. Auch wenn vieles anders gekommen ist wie geplant war es ein super CapetownMan bei traumhaften Wetter. Das Rennen ist aber noch nicht vorbei, denn es folgt nun die Party im La Med ;) Ergebnisse gibt es auf der offiziellen CapeTownMan Site.
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Freitag, 18. November 2005
Ein kurzer Überblick am Abend vor dem Bewerb. Zuerst zum Wetter, im Moment bläst draußen der Wind "wie Hölle", für morgen wird moderater Süd gemeldet, wenn es dann auch so ist kann der Paragleiter "Glück gehabt " sagen, der Kiter hat die Arschkarte. Morgen um 7 Uhr fahren alle Piloten hinauf zum Tafelberg und warten dort auf Standby. Wenn es das Wetter erlaubt wird also vom Tafelberg gestartet. Wegen dem sehr schwierigen Startplatz wird nach der Reihe gestartet mit der Unterstützung von Helfern. Wenn mehrere Piloten zugleich starten müssen, heißt es also Warten. Geflogen wird dann zum Signalhill was laut vieler Ausagen mit manchen Schirmen total unrealistisch sein wird. Wer "absaugt" muss laufen wer nicht auch ;) und zwar den langen Weg rauf zum Lionshead, von dort geht es dann hinunter zum Landeplatz La Med. Die Kiter werden auf Robbenisland gebracht und kreuzen von dort nach Capetown. Mehr dann morgen.
Donnerstag, 17. November 2005
Heute morgen, wir wollten eigentlich zum Kiten (ein erster Versuch), hatten wir dann zu unserer Überraschung 0 Wind. Wir fuhren nach CampsBay, wo sich alles traf was Rang und Namen hat und für den Capeman am Lionshead trainierte. Von Wendelin Ortner, Amon Christian,dem Ozon Team, hoch motivierte Locals war alles vertreten. Die Siegeshoffnungen vieler schwanden als Amon und Co mit Hightspeed am La Med einlandeten. Alles über 18qm war einfach nur "uncool". Mit diesem Wetterwechsel steigt wieder die Hoffnung und noch mehr die Spannung, dass der Bewerb in Sachen Paragleiten wie geplant duchgeführt wird, die Chancen stehen aber immer noch 50/50. Was auch immer, es wird die Party des Jahres ;)
Mittwoch, 16. November 2005
Jetzt, übrigens nur ein paar Tage vor dem Capeman, verbläst uns hier in Capetown der Wind jede Möglichkeit zum Fliegen. In der Zwischenzeit haben wir uns einen 80iger Mercedes Benz 240 als fahrbaren Untersatz für die nächsten 3 Monate zugelegt. Zuerst wollten wir eigentlich einen Wagen kaufen, als uns Martin dann aber Eric und sein "Rent a Merc" Service vermittelte, wo einer dieser alten Cruiser nur 2500 Rand (300 Euro) pro Monat kostet, war die Sache klar. Dieses Wochenende ist dann also Capeman (bei Starkwind Wetterlage). Dann werden wir noch ein paar Tage hier in der Gegend bleiben und hoffentlich nochmal zum Fliegen in Hermanus, Lionshead oder Porterville kommen und dann fahren wir Richtung Osten weiter;)
Samstag, 12. November 2005
Heute war es dann so weit, laminarer Nordwest, also soaren am Signallhill mit der Kulisse Seapoint und dem Meer . Martin in seinem Defender folgend ging es durch Kapstadt hinauf zum Startplatz. Es war eine Soarerei vom aller Feinsten. Martin Bacsak mit seinem Zweitschirm Radikal, Armin mit seinem Zoom, ich mit dem Trango 2, einige Tandems und ein Gforce ;) alles in allem nicht viel los in der Luft und viel Platz zum spielen. Nach dem Spaß sind wir hinunter in´s Lamed auf einen Drink. Ein super Auftakt, nun kann es los gehn.
Freitag, 11. November 2005
Da es schon am frühen Morgen bewölkt war und die Wettervorschau Regen meldete, charterten wir das ParaPax Auto von Stef the Lion und machten erstmal die Stadt unsicher. Den Bauch noch voll von einer riesigen Fischplatte ging es dann weiter zum Blaubergstrand. Dort empfing uns eine feine Onshore Brise. Es dauerte keine 5 Minuten und Bodenhandling war das Programm. Der gute alte Oktan schluckte so richtig Sand und wir genossen die einmalige Kulisse.
Donnerstag, 10. November 2005
Gut angekommen hier in Kapstadt, überrascht von den 30 Grad und enttäuscht von dem starkem Wind wurde auch gleich über die Flugroute des Capemans gesprochen. Nach einem Schmunzeln auf den Gesichtern der befragten lokalen Piloten wurde uns gesagt, dass ein Start vom Table normal nur 20 Mal im Jahr möglich ist und das nur im Winter, also in den europäischen Sommermonaten. Falls es der Paragleiter schaffen sollte wird wohl der Kitesurfer einen 30ger Kite brauchen :) Egal, alle Piloten hier sind trotzdem TOP motiviert und es wird sicher spannend. Heute am ersten Tag hatten wir eine Spur zuviel Wind, einige Piloten sind dann aber doch nach 15 Uhr vom Signalhill gestartet. Wer bremst verliert, wir haben zulange überlegt und sind am Boden geblieben. Ich hoffe, dass es in Kürze Fotos vom ersten Flug geben wird, man darf gespannt sein, also hin und wieder vorbei schauen.
Montag, 7. November 2005
Es ist soweit, einen Tag im Flugzeug, zwei Kinofilme und ein paar Mahlzeiten weiter und schon ist man in Kapstadt. Es ist unglaublich wie lange man das Packen und Vorbereiten raus zögern kann. Mit Stunden vorher minimiert man das obligatorische Gefühl was vergessen zu haben jedenfalls nicht. Die Auflösung des Rätsels folgt meist in den nächsten Tagen wenn man dies und das dann braucht. Wenn sich jemand dafür interessiert hier nach Südafrika zu kommen, der soll einfach rechts das Kontakt Formular ausfüllen und sobald es möglich ist schicke ich die notwendigen Infos zwecks Unterkunft und Adressen zurück. Ich hoffe das es uns gelingt regelmäßig zu berichten und auch einige Fotos einzustellen. Anbei ein Foto von mir und meinen Ex O. Vulcan vom Jänner 05 in Wilderness nähe Map of Afrika.
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